Burghotel Collage
 
 

Chronik zur Burg Volmarstein

historische Ansicht Im 11. Jahrhundert liegen die Ursprünge der Burganlage, gebaut von den kurkölschen Bischöfen. Die Burg Volmarstein war eine der stattlichsten Burgen in Westfalen und als gloriosum castrum - berühmte Burg - bekannt. Trotz ihrer Stattlichkeit wurde sie 1324 nach einer Belagerung durch den Grafen von der Mark erobert und zerstört.
Zwischen 1344 und 1360 baute der Graf sie dann wieder auf, sodass sie bis in das 16. Jahrhundert hinein als Schloss bewohnt wurde, zuletzt um 1525 vom Herzog Johann von Kleve-Mark. Unbewohnt zerfiel die Burg mehr und mehr und endete als Steinbruch, als ein großer Brand 1754 das Dorf Volmarstein zerstörte. Die Anwohner nutzten die Steine der Burg, um ihre Keller neu aufzubauen. Am 24. Juni 1830 schließlich spaltete ein heftiger Orkan den Ostturm und zerstörte ihn zur Hälfte. 1819 ging die Ruine dann in den Besitz von Graf Philipp von der Recke-Volmarstein über, der auf seine Kosten erhebliche Sanierungsarbeiten durchführen ließ. Zu dieser Zeit (1822 -1854) entstand auch die Mauerstütze an dem zerspaltenen Turm, das Symbol des heutigen Schlossbergs.


 

Chronik der Familie Vorberg

Geschichte StammbaumDie alten Grund- und Umfassungsmauern der Gebäude und Flächen des heutigen Burghotel Volmarstein, die Lage am Fuße der bestehenden Ruinen, der Name unserer Gemarkung "Am Schlossberg", deuten auf eine Zugehörigkeit zur historischen Burganlage. Seit 1642 im Besitz der Familie, arbeiteten viele Vorbergs im 17. und 18. Jahrhundert als Schloss- und Messerschmiede, wie zum Beispiel Johann von Peter Vorberg (1729 - 1778) oder Dietrich Heinrich Vorberg (1774 - 1822). Einige Vorbergs waren Bürgermeister wie Jürgen Vorberg, der 1744 im Dahl ermordet wurde. Andere waren Pferdehändler, Metzger, Fuhrunternehmer, Postmeister, Standesbeamte, bewirtschafteten Ländereien in den Ruhraue. Die gastronomischen Anfänge sind nicht dokumentiert, sie dürfte aber mit dem Einrichten einer Poststation in der 1. Hälfte des 19. Jhd einhergehen. Die damalige "Kutscherstube" heute "Burgschänke", bot Übernachtungsmöglichkeiten ebenso wie der Heuboden für die ersten Touristiker, die Wandervögel, die die Burg Volmarstein besuchten. Innerhalb der Burgruine war ein Verkaufsstand und es erfolgte der Ausbau von Terrassen, Restaurationsräumen und Zimmern für "Sommerfrischler". Der Bau der Eisenbahnlinie Fuß des Burgbergs in den 80er Jahren des 19. Jhd sorgte für wachsenden Ausflugsverkehr.


 
 
 
 
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